Why this Blog??

3256579530_68c205b355_oJa, warum schreibe ich und warum könntest DU meine Einträge lesen?Ausrichtung in meinem Leben ist es, Frieden in die Welt zu bringen, Liebe und Achtsamkeit allem gegenüber. Dazu gibt es 3 Säulen, die mir das Leben echt lebenswert und leicht machen, gemeinsam mit meinen 7 Kindern:


1) Achtsamkeit: mir meiner Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu sein, genauso wie gegenüber meinen Kindern, meinen Mitmenschen und der Natur gegenüber.

2) Kooperation: Resourcenbewusst und möglichst nachhaltig zu leben: Genussvoll Sachen weglassen, Upcycling, fair und bewusst leben – und ja, es macht mir das Leben wirklich leichter!

3)Im Jetzt und im Vertrauen zu sein, dass es wohl so wie es ist gut ist. Auch wenn ich das ganz oft gar nicht glauben kann. Das ist wohl der Lernprozess meines Lebens und gab mir schon viele Prüfungen auf.

Immer kann es nicht wundervoll sein, manchmal ist es auch verdammt anstrengend, doch danach kann das Entspannen dann umso feiner sein. Mag dies eine anstrengende Zeit im Leben sein, ein Konflikt, eine Herausforderung, vor die man gestellt wurde: wir gehen immer ein Stück weit mehr gewachsen aus dieser Situation heraus und unser Erfahrungsrucksack ist wieder ein Stück voller.

Mit sieben Kindern zwischen 2 und 15 ist mein Rucksack schon ordentlich gepackt und ich möchte viele Erfahrungen mit Euch teilen. Und zugleich ist es mir ein großes Anliegen, nicht nur ein empathisches Familienleben in die Welt zu streuen (Wobei, wenn alle Menschen und alle Familien mit sich selbst im Klaren wären, gebe es wohl ganz viel mehr Frieden auf dieser Welt…) sondern mir geht es auch um einen empathischen Umgang mit der Natur, unseren Ressourcen, der Erde. Das alles ist ein einziger Kreislauf, und es gibt viele Wege, die gut und leicht machbar sind und gleich viele Bedürfnisse auf einmal erfüllen können.

Als ich vor 16 Jahren und ein paar Monaten wusste, dass ich Mutter werde, hat sich für mich mein Leben komplett verändert, mein Leben hatte mehr als (m)eine Zukunft bekommen.  Und ich möchte meinen Kindern, so wie alle Eltern wohl, das bestmögliche Leben und Zukunft bereiten.

Aus einer „gut- bürgerlichen Familie“ stammend, habe ich in meinem Leben eine ziemliche 180 Grad Drehung gemacht und mich im Laufe der Zeit von vielen alten Gewohnheiten und auch Freunden verabschiedet, da ich merkte, der einzig wahre Weg ist der, sich selbst treu zu bleiben.

Damals gab es im Reformhaus um die Ecke die erste Ecke mit biologischen Lebensmitteln und langsam kamen die ersten Bauern, die Biokistln nach Wien lieferten. Alle hielten mich für Spinner, dass ich versuchte, uns ausschließlich von diesen beiden Quellen zu ernähren und manchmal verfluchte ich auch den 7. Tag Rote Rüben, doch anscheinend gab es genug Menschen, die mit mir diesen Weg einschlugen, denn nun gibt es ja Bio in Hülle und Fülle.

Das gleiche erlebte ich mit der Wahl unseres Alternativkindergartens,  anfangs noch in Wien und dann… der erste Waldkindergarten vor den Toren Wiens… und 3 Monate später lebten wir auf dem Land. Der Reformpädagogik sind wir treu geblieben, und den Seelen unserer Kinder und sind seit über 10 Jahren in einer Alternativschule. Was damals noch verrückt war hält nun langsam und stetig Einzug in viele Volksschulen. Was Gerald Hüther, Joachim Bauer und Manfred Spitzer, Renz-Polster… jetzt in seinen Büchern veröffentlichen, war das, was uns schon damals klar war: in Beziehung mit unseren Kindern zu sein und zu spüren, wie diese Bindung gut erhalten bleiben kann. Dies erleben wir nun seit über 15 Jahren und auch davon möchte ich berichten.

Der bewusste Umgang mit der Natur ist ein zentraler Aspekt in

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unserem Familienleben. Das beginnt bei der Frage, von wo wir unsere Produkte beziehen, die wir essen, wie wir unseren Garten gestalten bis zu Freizeitaktivitäten und Reisen. Wie kann man seine Werte gut vertreten und leben, ohne zu dogmatisch zu sein, und wo sind mir Sachen soo wichtig, dass ich doch dogmatisch bin? Und wie gehen meine Kinder damit um?

Und ein weiterer Aspekt ist mir derzeit ganz wichtig: Was kann jeder einzelne dazu tun, damit wir Menschen auf dieser Erde zum Frieden kommen? In 19 Ländern lebt die dritte Generation im Krieg: da kann nicht einmal die Großmutter dem Enkel erzählen, wie es sich friedvoll und entspannt lebt… Solche Fakten berühren mich ganz tief, ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich mit meinen Kindern, speziell mit meinen 5 Söhnen, hier in einer offiziell kriegsfreien Gegend lebe. Offiziell meine ich, da ich uns in Europa und den U.S.A. als Hauptverantwortliche sehe für die Armut und das Elend und den Krieg, den es in vielen anderen Staaten derzeit gibt.

Das macht uns zugleich zu potentiellen Friedensbringern, denn wir können durch unsere Handlungen, unser Einkaufen oder vor allem das Nicht- Konsumieren, die Welt verändern. Wirkt klein auf den ersten Blick, kann jedoch in der Masse ganz vieles verändern. Und auch dies ist Empathie, jenen gegenüber, die ganz weit weg sind, die wir nicht einmal kennen: die Bananenpflückerinnen in Costa Rica, die Kakaobauern in Brasilien und die Teepflückerinnen in Sri Lanka oder die Näher in Bangladesch. Ihr Arbeit wert zu schätzen durch das, was wir bereit sind zu geben. So können wir eine Zukunft gestalten, für uns und unsere Kinder.

Mehr dazu… nächste Woche

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